UNSER IMMOBILIENEXPERTE MAGNUS EGER IM GESPRÄCH

Auswirkungen der Coronakrise auf den Immobilienmarkt

Grundsätzlich ist die Entwicklung schwer zu prognostizieren, da man die langfristigen Auswirkungen noch nicht vollumfänglich einschätzen kann. Stand heute kann man feststellen, dass sich der Markt für Wohnimmobilien in den letzten Monaten als sehr robust erwiesen hat und auf die Coronakrise kaum bis gar nicht reagiert hat– dies gilt sowohl für die Anzahl der Transaktionen als auch für die Entwicklung der Preise für Wohn- und Mietimmobilien. Ursache für diese Entwicklung sehen wir insbesondere in der Tatsache, dass schlichtweg keine Minderung der Nachfrage nach Wohnraum zu erkennen ist, das lokale Angebot ist weiterhin begrenzt und die Nachfrage auf Vorkrisenniveau.

Die Preisentwicklung befindet sich dabei in einer Seitwärtsbewegung mit durchweg konstanten Quadratmeterpreisen – ebenfalls auf Vorkrisenniveau. Sowohl für Immobilienkäufer als auch Verkäufer beurteilen wir den Markt daher weiterhin als durchaus positiv. Die Zinsen sind weiterhin auf einem sehr geringen und äußerst attraktiven Niveau und eine Investition in „Betongold“ war in unsicheren Zeiten noch nie eine falsche Entscheidung. Insbesondere das historisch niedrige Zinsniveau lädt weiterhin zum Immobilienerwerb ein.

Für Verkäufer eine durchaus glückliche Situation, da durch die aktuellen Rahmenbedingungen Spitzenpreise erzielt werden. Unabhängig vom geplanten Kauf oder Verkauf hat die Coronakrise deutlich gezeigt, dass den Menschen eine gute Wohnsituation wichtig ist. Die Wohnung oder das Haus werden daher als Rückzugsort und Lebensmittelpunkt weiter an Bedeutung gewinnen.